Zeitgemäße Überlieferung aus uraltem Wissen - IDee aus eRDe

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Zeitgemäße Überlieferung aus uraltem Wissen

Der Seherin Gesicht

Diese Worte wurden in der Vergangenheit nur mündlich überliefert. Mit der Christianisierung ging viel Wissen verloren und so wurde es trotz besseres Wissens doch in Runenschrift vor mehr als 1000 Jahren erstmals aufgeschrieben.

Der Seherin Gesicht sind die Geschehnisse in der für uns unvergänglichen Vergangenheit, der ewigen Gegenwart und Zukunft, Zusammenkunft genannt, so erklärt es unsere Sprache, die lebend ist und uns heilig!

Die ewige Wiederkehr der Schatten


Das Glänz-Ende-Wissen Des Wolfs-Reiters

Bei Nacht kamen Sklaven mit genagelten Worten, ihre Sprache schien wider den geschnittenen Mond. Auf Bärenfellen ruhte das Volk der Schatten im Wolfs-Tal. Als unbeugsamer Sklave erwachte ich wonneberaubt, fühlte harte Bande um Hände, die Füße in Fesseln gelegt.

Wolfs-Reiter: „Wer sind die Fremden, die in Fesseln legen das freie Volk?“

Sklaven: „Ohne Erinnerung, auf der Suche nach glänzendem Wissen sind Sklaven gekommen, als Erben.“

Wolfs-Reiter: „Zerschnitten habt ihr mir die Sehnen meiner Kehle, nagelt mich mit toten Worten, als Sklave muß ich für euch schmieden, schlaflos schlug ich den Hammer, offen steht meine Hinterlist, vielfältig ist meine Kunst, weisen Rat und rotes Gold nahmt ihr mir. Einen querschwingenden Dolch tragt ihr am Gürtel, den ich schärfte, so geschickt ich konnte, diese lichte Waffe entwendet war sie mir.“

Sklaven: „Immer wachen wir, wonnelos liegen wir, uns gemahnt es unserer Nachkommen. Die Häupter gefrieren uns. Bekenne uns, was ward aus unseren Nachkommen?“

Wolfs-Reiter: „Ich Wolfs-Reiter, Sohn der Freiheit bekenne bei Heiden-Dolches-Schärfe, aus eurer Nachkommen Schädeln schuf ich euch Glänz-Ende-Becher in Silber gefaßt. Aus eurer Nachkommen Augen machte ich für eure falschen Frauen Glänz-Ende-Edelsteine, aus den Zähnen eurer Nachkommen bildete ich Glänz-Ende-Brustgeschmeide und schenkte sie euren Töchtern. Wahr ist es, dass die Tochter eures Herren mir nicht zu wiederstehen vermochte, mit Kindesbürden geht sie nun. Mit abgeschlagenem Haupt liegen eure Nachkommen im Staub unter eurer Opferstelle im Wolfstal.“



Allen Menschen meine Ehrerbietung, Hohen und Niederen des Allgegenwärtigen-Geschlechts.

Ich beschreibe das Wirken der Allgegenwärtigen! Von den ältesten und schon vergangenen, bis zu den in weiter Zukunft werdenden Geheimnisse, die jeder von seinem Standpunkt, das Sollen, wahrnehmen kann, wenn er will.

Ich kenne Große-Starke, welche im geweihten Land geboren sind. Sie erzogen mich vor Ur-Zeiten. Neun Welten lernte ich kennen, neun Wege dorthin zeige ich auf. Und habe dabei meinen starken Stamm des Lebensgeistes im Staub der Erde stehen!

Vor einer Ewigkeit gab es einen Ur-Großen-Starken. Da gab es keinen Sand, kein Wasser, kein Salz, Erde und Gestein konnte man nicht finden, einen Himmel oder Ordnung sah man nicht. Alles war nur gähnender Abgrund und Leere, Pflanzen und grünes Gras wuchsen nicht.


Die Zeugung

Bis drei Allgegenwärtige kamen und aus dem Ur-Großen-Starken den Boden erhuben. Sie, die das mächtige Welt-All und alles hier auf der Erde schufen und noch schaffen, heißen: einmal Atem-Ruferin, die zweite Seele-Heiligtum, und die dritte heißt Leben-Beendiger.

Die Sonne wurde von Süden und warf ihr Licht auf Felsen, dem Grund entwuchsen grüne Pflanzen. Die Sonne war dort im Süden in der Gesellschaft des Mondes. Ihre rechte Seite beschien den Rand des Himmels. Sie hatte noch keinen festen Platz und der Mond hatte noch keinen Einfluß auf diese Erde. Die Sterne wirbelten noch wie toll durcheinander und kannten keine Umlaufbahn.

Da gingen die drei zu ihren Hochstühlen der Richtigkeit, denn sie sind hochheilige der Allgegenwart, um sich zu beraten. Der Nacht und dem Neumond gaben sie Namen, nannten Morgen und Mitte des Tages, Zweilicht und Abend, um die Zeiten zu messen. Sie vereinten sich dann auf der Versammlungsstätte, um das Geschaffene insgesamt als Heiligtum hoch zu zimmern. Sie übten ihre Kräfte und kannten alles, Sie erbauten Essen und schmiedeten Erze, sie schufen Zangen und alles Schöne, wie es sich gehörte. In dem Erschaffenem warfen sie dann heiter mit Würfeln und darbten noch nicht nach goldenen Dingen.

Bis drei der Großen-Starken-Söhne kamen, aus dem Heim der Großen-Starken, die waren reich an Macht. Sie hießen Vergangenheit, Werdender und Sollender.

Da gingen Atem-Ruferin, Seele-Heiligtum und die Leben-Beendiger zu ihren Hochstühlen der Richtigkeit und hielten Rat, wie es sich unter hochheiligen Allgegenwärtigen ziemt. Sie berieten, wer das Bergwege-Weiser-Geschlecht schaffen solle aus des Ur-Großen-Starken brüllendem Blut und dessen blauen Gliedern. Der Moor- und Sandbewohner wurde daraus, der mächtigste der Bergwege-Weiser und sein Weib die Fruchttragende wurde nach ihm. Noch manche machten die Allgegenwärtigen dem Menschen gleich, wie die Bergwege-Weiser aus Erde und wie es die Fruchttragende weiter gab.




Die neun Wege von Geist, Seele und Körper

Atemruferin schuf das Ich den Geist!
Rechte Worte in Schrift und Reinheit, Norden, Süden, Osten und Westen, den Meister, den Hüter der Herde, das Salz und die heilige Stätte, das Geringe und den Tod, den doppelten Weg und den letzten Weg, Seltsamsaat, das Edle und Starke für unbekannte Wege, den Bergwege-Weiser und den ihm ähnlichen, den Stammhalter der Bergwege-Weiser und den Seltsamverständigen.

Seele-Heiligtum schuf die Seele, die neun Verbindungswege der Nebelwelt!
Den Kämpfer und Helden, den Dreher, den Zauberkundigen, das Salz der Unterirdischen und der Inneren Welt, den Sklaven, den kleinen Donner, den Beber, den Rücken der Vierfüßer und Farben der Zwischenwelt, den Geber und Schenker.
Nun sind diese Bergwege-Weiser, der Wüst-Rollende und der sich gegen das Rad-Stämmende richtig aufgezählt.

Die Tochter Leben-Beendiger schuf den Körper und Farben!
Den Knüpfer, den Keiltreiber, den Kunstfertigen-Wirbler, den Siebenfach-Oben-Ebnenden und den Siebenfach-Unten-Glättenden, den Findling, Erd-Aufreißer - das Kind, den Flinken-Hornbohrer, den Zweifachbruder-Quelle, den Berühmten, nicht zweimal Brennenden, den Rasenden mit dem Eichenschild Bewährten.



Aufgabe

Zeit ist es, für die Bergwege-Weiser von des kleinen Hohen Zunft, die Menschen zu führen bis zum Flammenweg hinauf, die aus Gestein und Klüften streben, von des Feuchten Tiefen zum Erdenfeld.


Die neun Wege zum Flammenweg

Da war der Träufler und Kampfeifrige, der Grauhaarige-Hügelbetreter, der Späher und der Kalte, der Eisbewohner und der Verführer, der Heerführer, der Hochgestellte, der Sehenswerte, das gleitende glatte Gewirr-Verwirrer, der Unheilbringer - der Leuchtende, der Sand- und Moorbewohner, der Kriegssucher, der Stammhalter der Knechte, das lichte Wesen und der freie Mann, der Rasende - der sich mit dem Eichenschild Bewehrte.

So lange, wie Menschen auf der Erde leben, wird ihr Geschlecht zum Flammenweg hinauf geleitet.

Nun gingen die Drei aus dieser Versammlung, diese mächtigen und milden Töchter der Allgegenwärtigen fortwährend. Sie fanden am Ufer ohnmächtig die Letzten Dinge und den Weiten-Mantel, sie hatten noch keine Bestimmung. Sie besaßen keinen Atem und keine Seele, Lebenswärme fehlte ihnen und lichte Farben hatten sie nicht.

Atem gab ihnen die Tochter Atem-Ruferin, und Seele gab ihnen die Tochter Seele-Heiligtum, das Leben gab ihnen die Tochter Leben-Beendiger und auch lichte Farben.


So wurde der Lauf des einzelnen Körpers und der Weltenlauf vorgezeichnet!

Den Weltbaum kenne ich, diesen hohen Baum benetzt weißer Nebel; davon kommt der Tau, der in die Täler fällt. Immergrün steht er über der Quelle der Vergangenheit!

Davon kommen die drei Großen-Starken-Söhne, die viel Wissenden. Unter dem Wipfel ist ein Saal, daher kamen sie.

Vergangenheit heißt der eine, der andere der Werdender. Diese schnitten Stäbe. Sollender heißt der dritte. Sie legten Lose, das Leben bestimmen sie den Geschlechtern der Menschen, das Schicksal verkünden sie.

Da wurde in der Welt zuerst Krieg, weil diese Drei mit dem Neider, der im Besitz von der Atem-Ruferin (Allwissenden) war, eine Zauberin der Hoffnung, die zum ewigen Tod gehörte, in der hochheiligen Halle der ewigen Allgegenwärtigen nieder stießen.
     
Die Zauberin der Hoffnung brannte sehr hell. Dreimal verbrannte sie, dreimal wurde sie wiedergeboren, dies geschieht sehr selten und doch ist sie wieder am Leben! Sand und Kel nannte man sie, wohin sie auch kam, eine wohlredende Seherin ist sie, die zu zaubern versteht. Die siebenfach Oben-Ebnende- und Unten-Glättende-Kunst beherrscht sie, Seelenruhe konnte sie rauben, übler Leute Liebling war sie allezeit.

Da gingen die Töchter Atem-Ruferin, Seele-Heiligtum und Leben-Beendiger zu ihren Hochstühlen der Richtigkeit. Die Töchter der Allgegenwart berieten sich, ob sie nun Abstand zahlen, oder sie selber Sühneopfer empfangen sollten?

Daraufhin schleuderte Atem-Ruferin über das Volk den Speer. Da wurde in der Welt zuerst Krieg. Gebrochen war der Bund der Töchter der Allgenwärtigen; Leben-Beendigers schlachtkundige Hoffnungen stampften das Feld.

Da gingen die Töchter wieder zu ihren Hochstühlen des Richtigen, die drei hochheiligen Töchter der Allgegenwärtigen und hielten Rat, wer nun mit Frevel die Luft erfüllt hätte, oder wer Mädchen (Frauen) aus der eigenen Gemeinschaft dem Großen-Starken-Volk zur Braut gegeben hätte?

Atem-Ruferins Sohn Donner wurde vom Zorn bezwungen, er zögert nicht, er säumt selten, wenn er solch ungehöriges vernimmt.

Da schwanden alle Eide, Worte und Schwüre, alle festen Verträge verschwanden, die doch jüngst erst trefflich erdacht wurden.




 
Das All-Raunen

Ich kenne den Ort, wo die Töchter der Allgegenwärtigen ihr Berg-Horn verborgen halten. Es liegt unter dem himmelhohen heiligen Weltenbaum. Einen Strom sehe ich dort mit starkem Fall stürzen, gegeben von der Allgegenwärtigen.

Allein saß ich draußen, da kam die Alte, die furchtbare Atem-Ruferin, sie sah mir in die Augen. Warum fragst Du mich? Was erforscht Du in mir? Alles weiß und alles kenne ich, Atem-Ruferin, wo Du Dein Auge auch bargst:
 
Du schautest in der vielbekannten Quelle der Lehre der Allgegenwärtigen. Met  trinkt die Lehre allmorgendlich, gegeben von der Allgegenwärtigen. Ihr gab Heervater, der Allgegenwärtigen, Doppelt-Gebundenes und Leicht-Gewundenes für weise Sprüche und spähenden Sinn. Denn weit und breit sieht sie über die Welten all.



 
 
Die Auswirkungen für die Welt und dem eigenem Ich:

Ich sah Dienerinnen der Atem-Ruferin von weither kommen, bereit zu reiten zum Reich der Menschen. Sollen hielt den Schild, Rangende war die andere, die Trennende, die Kämpfende, die Hexe und die den Wolf führende. Hier nun habt ihr des Heerfürstens Mädchen, die als Dienerinnen die Welt durchreiten und die Sehnsucht verbreiten.

Ich sah der Atem-Ruferin Sohn, dem Herrscher, ein Unheil drohen, er wird zum blutigen Opfer. Gewachsen war schon hoch hinaus über die Wiesen, der zarte, zierliche Zweig die Hure. Aus dieser Hure ward, so ahnte mir, der häßliche Seelenschmerzpfeil, den der Blinde schoß. Des Herrschers Bruder, der zweifach Seher, wurde bald darauf geboren, und in einer Nacht ging der Atem-Ruferin Erbe zum Kampf. Die Hände wusch er sich nicht, das Haar kämmte er nicht, bis er zum Hügel trug des Herrschers Töter. Schützer, der Atem-Ruferin Gatte, beweinte im Meersaal der heiligen Halle Verlust.

In Ketten gebunden lag im Quellenwalde die Unholtsgestalt der Leben-Beendigerin, diese Verführerin des Bilden. Da sitzt auch Siegesunruhe mit unsanften gebärden, der Elternlose.

Ein Strom wälzt sich von Osten durch Eitertäler, Mörder und Schwerter, der Zerstörer heißt. Nördlich stand an dem Felsen des abnehmenden Mondes ein Saal aus Gold für das Wolfs-Geschlecht.  Ein anderer stand auf unbekannter Stätte, für gewaltlose Wesen, des Großen-Starken Biersaal, Brüller genannt.

Einen Saal sah ich der Sonne sehr entfernt, in dieser Jenseitsgegend, auch Leichenstrand genannt sind die Türen nordwärts gekehrt. Gifttropfen fallen vom Giebel nieder; aus Schlangerücken ist der Saal gewunden. Im erstarrendem Strome stehen dort und warten Meuchelmörder und Meineidige und die, die der anderen Liebsten ins Ohr geflüstert haben. Da saugt der Menschenwürger entseelte Leiber.

Östlich saß die alte Unodentliche im Eisenwalde und gebar dort die Brut der Leben-Beendigerin, den Hasser und den Sonnenverschlinger. Von ihnen wird einst das Allerschlimmste, des Mondes Töter in Trolls Gestalt. Ihn mästet das Mark gefällter Menschen, der Sall der Allgegenwärtigen wird mit Blut besudelt. Der Sonne Schein dunkelt in den kommenden Sommern, alle Wetter wüten.

Da saß auf dem Hügel der Großen-Starken-Söhne Hüter, der heitere Große-Starke Eckland und spielte die Harfe, vor ihm sang im Vogelwalde die hochrote Kreuz-Gabel, Späher genannt. Den Töchtern der Allgegenwärtigen sang die Kreuz-Gabel Goldkamm ihr Lied, sie weckt die Helden des Heervaters.
 
Unter der Erde sitzt eine andere, die schwarz rote Kreuz-Gabel im Hölleneingang, die Ketten brechen und der Gierige Tod rennt.

Viel weiß ich, bin weise, sehe weit voraus der Welt Untergang und die Töchter der Allgegenwärtigen werden zu Fall gebracht.

Brüder befehden sich und fällen einander, Geschwister sieht man die Familie zerstören. Der eine schont den anderen nicht mehr.

Unerhörtes ereignet sich, großer Ehebruch. Beilalter, Schwertalter, da krachen die Schilde, Windzeit, Wolfszeit, ehe die Welt zerbricht. Die Schauspielersöhne spielen, der Mittelstamm entzündet sich beim gellendem Ruf des Berg-Horns. In das erhobene Berg-Horn bläst laut der Wächter der Töchter der Allgegenwärtigen, Atem-Ruferin murmelt mit dem Haupt der heiligen Lehre.

Der große, starke Weltenbaum zittert, doch steht er noch, der alte Baum rauscht, da der Tod frei wird. Die Menschen bangen alle in den Banden der Hölle, bevor sie des schwarzen Feuermächtigen Flamme verschling.

Der große Eismächtige fährt von Osten und hebt den Schild, der Wolfsstamm wälzt sich im Übermut. Dieser Wurm schlägt die Flut, der Adler faucht, Leichen zerreißt er. Los wird das Totenschiff.

Ein Kiel fährt von Osten, da kommen des Feuerreiches Söhne über die See gesegelt; es steuert der Todbringer. Mit dem Wolf sind alle, die der Untiere Abkunft sind; mit dem unterwürfigen Kriecher, seinem Bruder, sind sie verbunden.

Was ist mit den Töchtern der Allgegenwärtigen? Was ist bei den Berg-Wegeweisern? Das ganze Große-Starke-Heim ächzt. Die heiligen Töchter der Allgegenwärtigen versammeln sich. Die Berg-Wegeweiser stöhnen vor steinernen Türen!

 
 
Der schwarze Feuermächtige Tod fährt von Süden mit flammendem Schwert, von seiner Klinge scheint die Sonne der Töchter der Allgegenwärtigen. Steinberge stürzen, Große und Starke straucheln, zur Hölle fahren Helden, der Himmel klafft.

Da erhebt sich der Atem-Ruferin ein neuer Seelenschmerz. Denn Heerführer eilt zum Angriff auf den Todbringer, der Mörder des Ur-Großen-Starken, misst sich mit dem schwarzem Feuermächtigen Todbringer, da fällt der Atem-Ruferin gebliebene Freude, der Heervater.

Nicht säumt es der Heerfüher erhabener Sohn, der zweifach Seher mit dem Schlachttier Hasser zu fechten, er stößt dem Schlachttier Hasser den Stahl in das Herz durch gähnenden Schlund und rächt den Vater. Da kommt Donner geschritten, der starke Sohn und Erbe von Heervater, gegen den Feuermächtigen Todbringer.

Mutig trifft er des schwarzen Feuermächtigen Todbringers Gürtel. Doch wird Donner neun Fuß weit von dem Feuermächtigen Todbringer geschleudert, den nichts erschreckt. Alle Wesen müssen nun die Weltstatt räumen.

Schwarz wird die Sonne, die Erde sinkt ins Meer, vom Himmel schwinden die heiteren Sterne. Rauch und Feuer rasen umher, die heiße Flamme beleckt den Himmel.
 
Gräßlich heult der Höllenhund vor dem Eingang der Hölle, die Ketten brechen und der Gierige rennt!

Viel weiß ich Seherin, sehe der Welt Untergang und den Fall der Töchter der Allgegenwärtigen.

Da, ich sehe zum andern male die Erde aus den Wassern auftauchen!






Quelle der Vergangenheit!

      
Davon kommen die drei Großen-Starken, die viel Wissenden.

Unter dem Wipfel des Weltbaumes ist ein Saal; daher kommen sie.
      
Vergangenheit heißt der eine, der andere der Werdender. Sie schnitten Stäbe. Sollender heißt der dritte. Sie legten Lose, das Leben bestimmen sie den Geschlechtern der Menschen, das Schicksal verkünden sie.
      
Da wurde in der Welt zuerst Krieg, weil diese drei mit dem Neider, der im Besitz von der Atem-Ruferin (Allwissenden) war, eine Zauberin der Hoffnung, die zum ewigen Tod gehörte, in der hochheiligen Halle der ewigen Allgegenwärtigen nieder stießen.

      
Die Zauberin der Hoffnung brannte sehr hell. Dreimal verbrannte sie, dreimal wurde sie wiedergeboren, dies geschieht sehr selten und doch ist sie wieder am Leben. Sand und Kel nannte man sie, wohin sie auch kam, eine wohlredende Seherin ist sie, die zu zaubern versteht. Die siebenfach Oben-Ebnende- und Unten-Glättende-Kunst beherrschte sie, Seelenruhe konnte sie rauben, übler Leute Liebling war sie allezeit.

 
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü